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Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierungen, Titan, Silber, Palladium, Platin

Chrom-Kobalt-Molybdan-Legierungen wurden Mitte der 30er Jahre in der Zahnheilkunde eingeführt und sind seither durch ihre vielseitige Anwendungsmöglichkeit unentbehrlich geworden.

Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierungen

Die überaus gute Gewebeverträglichkeit macht sie ideal für die Verwendung in der Modellgussprothetik, Orthopädie, Kieferchirurgie und lmplantologie. Die Elastizität ist doppelt so hoch wie die von Goldlegierungen. Dadurch wird die Konstruktion grazilerer Klammern und dünner Platten ermöglicht.

Titan

Titan ist mechanisch und chemisch extrem widerstandsfähig und zeichnet sich durch ein sehr geringes spezifisches Gewicht aus. In der Zahnmedizin verfügt man seit Jahren über gute Erfahrungen beim Einsatz von lmplantaten.

Silber

In der Zahnmedizin dient Silber als Hauptbestandteil in Amalgam für Zahnfüllungen und findet sich als Legierungsbestandteil in vielen Edelmetall-Legierungen für die Zahntechnik wieder

Palladium

Palladium ist das am niedrigsten Schmelzende der Platinmetalle. Es hat eine ausgezeichnete Korrosionsfestigkeit und ist deshalb hoch mundbeständig. Da der Preis nur etwa die Hälfte des Goldpreises beträgt, sind Palladiumlegierungen eine kostengünstige Alternative zu Gold.

Platin

In Dentallegierungen dient Platin in erster Linie zur Steigerung der Festigkeit und Härte. Wegen des im Vergleich zu Gold erheblich höheren Metallpreises und der Erhöhung des Schmelzpunktes wird der Platin-Anteil jedoch meist gering gehalten.
 
18.01.2009 19:33

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